Unsere Kirchen

Christuskirche


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Die Ev. Christuskirche wurde in den 60er Jahren erbaut.
Als Grundform dient der Davidsstern, der im unteren Teil des Kirchraums zu einem 6-Eck erweitert wird.   Die Kirche soll im Zentrum stehen, heißt folgerichtig Christuskirche, weil Christus unser Zentrum ist.
Geöffnet ist die Kirche montags bis donnerstags von 10 - 16 Uhr und freitags von 10 - 15 Uhr (außer in den Schulferien)

So finden Sie die Christuskirche

 

Man ahnt schon, dass sie voller Symbolik steckt. Das beginnt mit dem Grundriss.
Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich das Gemeindezentrum mit dem Gemeindesaal und einigen Nebenräumen. Rechts neben der Kirche befindet sich eines unserer drei Pfarrhäuser, hinter dem Kirchgebäude das Gemeindebüro und darüber am Fußweg zur Bergstraße ist der Eingang in die Jugendräume.

Wenn ich auch durch die Schlichtheit der Kirche manches vermisse, so ist mir im Gottesdienst doch aufgefallen: Ich konnte gar nicht anders, als mich zu sammeln und zuzuhören. Nichts lenkte mich ab.So zitierte Pfarrer Rudolf Trey einen katholischen Christen in der Gemeindezeitung ZACK.

Bereits 1875 hatte der Gemeinderat den Entschluss gefasst, eine "geeignete Kirche" zu bauen. Doch erst Ende der 50er Jahre begann die Konzeptionierung der neuen evangelischen Kirche in Bad Vilbel. Der damalige Leiter des Deutschen Evangelischen Kirchenbautages Architekt A. O. Gulbransson hatte den Architektenwettbewerb gewonnen und mit Kirche und Nebengebäuden ein ganzes Kirchen-Ensemble im Zentrum von Bad Vilbel geschaffen. 

Ck1 Unsere Kirche weist keine Kreuzform auf, sondern eine (David)Stern- oder Sechseckform und will damit die Sammlung der Gemeinde ausdrücken, zentriert auf die Mitte hin. Mit den gleichseitigen Dreiecken finden wir auch das altkirchliche Symbol für Gott, in dessen Namen die Gemeinde sich versammelt. Gleichzeitig wird hier sinnbildlich ausgedrückt, dass der jüdische Glaube unverzeichtbare Grundlage unseres Glaubens ist.  

  Die Kirche steht im Mittelpunkt des Gemeindezentrums. Turm, Pfarrhaus, Jugendräume, Kindergarten und Schwesternhaus sind strahlenförmig auf die Kirche hin orientiert. Dementsprechend steht das Kreuz nicht auf dem Turm, sondern auf der Kirche selbst.

thumb_CD_Detail_11 Die Grundsteinplatte neben dem Haupteingang zum Gemeindezentrum erinnert an die Grundsteinlegung „AD 1961".
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Die unverputzten Backsteine und Betonteile deuten die Unmittelbarkeit des Menschen vor Gott an. So wie sich die Fülle von Einzelsteinen zu einem Gesamten fügt, so soll sich jedes Mitglied der Gemeinde in den „lebendigen Tempel Gottes" (1. Petrus 2,5) einfügen lassen.
Die Gemeinde sammelt sich in der unteren, dunkleren Ebene. Die unteren Fenster mit Symbolen aus altchristlichen Katakomben bringen kein Licht. Das kommt von oben aus den gleichseitigen Dreiecken, dem Symbol für den dreieinigen Gott. Die Betonbalken deuten an: Wir sind noch von der Fülle des Lichts getrennt.  

 Altar, Kanzel und Taufstein stehen nahe vor der Gemeinde. Wortverkündigung und Sakrament sind im Mittelpunkt. Bewusst wurde der Altar nicht als (Opfer)Block geschaffen, sondern als (Gaben)Tisch für Abendmahl, Bibel und Kreuz. Auf das Taufbecken fällt das Licht und erinnert an den „offenen Himmel" bei Jesu Taufe, an die auch die Taube erinnert, zugleich Symbol für den Heiligen Geist. Sie ist zum Altar und zur Kanzel ausgerichtet: Gottes Geist ist in Sakrament und Wort Gottes gegenwärtig. Von Gegenüber klingt die  dreimanualige Walcker-Orgel von 1964 in den Kirchraum hinein.
Unter der Kirche befinden sich die Gemeinderäume. Der große Saal mit seiner Rundbühne bietet bis zu 300 Menschen Platz (die Kirche selbst bis zu 600 Besuchern). Zwei weitere Versammlungsräume und Nebenräume sind für Gruppen und Besprechungen da.
 Sanierung und konzeptionelle Veränderungen

 

 

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Nach etwa einem Vierteljahrhundert zeigten sich bereits verschiedene bauliche Probleme, die zunächst zu einer Sanierung des Turmes in den 80er Jahren führten: Die Betonpfeiler wurden saniert, die Backsteinfelder ausgewechselt - die Steine waren nicht ausreichend frostbeständig, die Qualität des damaligen Betons erwies sich als nicht dauerhaft. Auch die große Außentreppenanlage musste saniert und neugestaltet werden.

 

 

 

 10 Jahre später wurde die Kirche selbst mit Backsteinen, Betonpfeilern und den sechs großen Fenstern unter der Leitung von M. Schäper saniert. Während die Fenster weitgehend originalgetreu neu angefertigt wurden, wurde das Auswechseln sämtlicher Backsteinfelder als zu teuer und bautechnisch nicht sinnvoll verworfen. Stattdessen wurden die großen Außenflächen verputzt und nach intensiven gemeindeinternen Beratungen nach Vorschlägen von F. E. v. Garnier farblich neu gestaltet. Ermöglicht durch Spenden konnte das große Fenster über dem Altar nach einem künstlerischen Entwurf von M. Staudt bunt ausgeführt werden. Es ergänzt nun das Ensemble von Altar, Kanzel und Taufbecken und orientiert die Besucher der Kirche nach vorne.

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Das Leben in der Christuskirchengemeinde brachte in den 90er Jahren neben den Bausanierungen auch konzeptionelle Veränderungen mit sich:

 

 •  Der Gottesdienstraum der Christuskirche ist nicht immer vollständig bestuhlt und bietet Raum für verschiedene gottesdienstliche Formen: Der Meditationsbereich für die wöchentliche Abendandacht mit Liedern aus Taizé und für andere kleinere Andachten, der Kinderkreis für die „Biblische Geschichte" der Kindertagesstätte, der Eingangsbereich als Begegnungsort und Kirchencafe. 
•  Oberhalb des Kindergartenspielplatzes wurde für die Kindertagesstätte „Arche Noah" ein großzügiger Neubau errichtet, der jetzt auch eine integrative Gruppe aufnehmen konnte. Der Alte Kindergarten dient der Jugend, einer Krabbelstube und den Gemeindebands. Darunter sind in angemessener Großzügigkeit Gemeindebüro und Besprechungsräume untergebracht.
•  Der Gemeindesaal wurde in die gottesdienstlichen Angebote einbezogen („Kirche anders", Kirche für Kurze).
Gesprächskreise, Theologische Seminare, Kurse der Ev. Familienbildung, Treffen unserer Gruppen und Mitarbeiterteams füllen die Räume jeden Tag neu mit viel Leben.

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